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[botta] |
einkaufen (bregenzerwälderisch) |
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[jassa] |
jassen - ein beliebtes Kartenspiel (Zeitwort)
Bsp: Macha mr an Jass! oder Jassa mr a kle! |
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[es soacht] |
Wenig vornehmer Ausdruck für „es
regnet"
Bsp: Des git 's jo gär net, jeatz soacht 's scho wider!
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[es luftat] |
In Vorarlberg "windet" es nicht, es geht auch kein Wind. Es
"luftat" oder es "goht an (ghöriga) Luft". (Achtung:
In dieser Verwendung ist der „Luft" männlich!).
Nenzing-Special:
"Hüt goht an schöna Häter!" - Heute geht ein "beißender",
kalter Wind |
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[gääch] |
No amol Nänzingerisch:
"Do goht 's ghörig gääch aache" - Hier geht es
wahnsinnig steil hinunter ... |
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[wääch] |
Nenzing III:
"Dia isch aber wääch beinand" - Die ist aber nobel/schön
angezogen ... |
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[es lang(a)t] |
Es reicht.
Bsp: Jeatz langat 's denn aber, gea! |
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[gea(l)] |
Gell?/! oder Gelt?
Nach dem Österr. Wörterbuch auch: Geln S'? |
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[plamp] |
„a Lackerl"
Meier: Din Ribl ischt aber schö trucka.
Bruchsch ned no a kle a Milch dazua?
Müller: Jo, an Plamp vilicht. |
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[luaga] |
„lugen"
Bsp: Luag amol i dr Zitig, was hüt im Fernseaha kunt! |
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[a kle]
[a biz]
[a kläle]
[a bizle] |
ein klein wenig,
ein bisschen
ein klein klein wenig
ein kleines bisschen |
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[eppas]
[eppa] |
etwas
etwa |
| [allpot] |
hin und wieder, ab und zu, mehr oder weniger
regelmäßig
Bsp: Der goht allpot i 's Gaschthus und suft sich a, bis er numma ka. |
| [ennaweag] |
so, auf diese Art und Weise |
| [a
ränkle] |
eine kleine Tour
Bsp: Macha mr no a klens Ränkle ge Bludaz und wider zruck, zam 's neue
Auto usprobira, ha? |
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[gofa] |
wenig
liebevoller Ausdruck für "Kinder" |
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[tschut(n)a] |
Fußball
spielen |
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[bündt] |
Wiese (kein englischer Garten)
Bsp: D' Gofa tschutnan i dr Bündt. |
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[siach]
[kog]
[nüntiga kog]
[rotzle] |
Kerl; abwertend gemeint
ein Kog, der aber auch wirklich nichts (nünt eben) wert ist
Rotzbube, Rotzlöffel |
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[boda-] |
Dient als Präfix zur Verstärkung im Sinne von
"ziemlich" und wird im Regelfall vor Adjektive gesetzt.
Bsp: Mach da Radio leiser, des isch bodalut! |
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[butz-] |
Noch ein Präfix zur Verstärkung, diesmal im Sinne von
"absolut" und wird im Regelfall ebenfalls vor Adjektive gesetzt.
Bsp: Des macht mi butzvaruckt. oder Des isch jo butzverloga! |
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[brutal] |
Dient auch zur Verstärkung als vorangestelltes Wort.
Bsp: "Des isch an Gschida, der woaß brutal viel!"
"A brutale Hitz heat 's
dean Summer ..."
In Wien würde man zB
sagen: "ur viel".
Auch als alleinstehendes Wort zu verwenden, wenn etwa höchstes Staunen
oder Entsetzen ausgedrückt werden soll, zB im Reiseverkehr bei einem
Riesenstau oder nach einer Massenkarambolage.
Bsp: Brutal! |
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[hura-] |
Auch das dient zur Verstärkung von nominativen Kraftausdrücken. Wird
von anständigen V. (also von allen) natürlich nur in Augenblicken
größter emotionaler Bewegtheit benutzt, und selbst dann nur verschämt.
Bsp: Du Hura-Siach du! |
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[ro:ß] |
sehr, ziemlich (Aussprache wie engl. "law");
Bsp.: Des heat eam roß zuagsetzt. |
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[jo hör uf] |
"Ja, hör auf!"
Reaktion auf eine beinahe unglaubliche Mitteilung.
(Verständlicher wird die Redewendung, wenn man "mit dieser
Übertreibung" ergänzt)
Bsp: Du, i bin ganz fertig. Geschtern heat oaner mine Katz überfahra!
- Jo hör uf! |
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[räß] |
stark, scharf.
Bsp: Räßkäs |
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[fürba] |
mit dem Besen kehren |
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[gfret] |
Ärger, Unannehmlichkeit
Bsp.: Mayer versucht seinen VW Käfer zu starten:
"Des isch doch a
Gfret mit deam alta Kübel!
Oamol schpringt er a und denn wider net!" |
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[weallaweag] |
möglicherweise, wahrscheinlich
Bsp.: Luag amol der Bsoffne döt - dean haut 's weallaweag no um! |
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[bendl] |
Wenn jemand die Schnürsenkel offen hat:
Bsp: Mach d' Schuabendl zua, vor 's di uf d' Schnorra haut! |
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[südre] |
Einer, der an allem etwas auszusetzen hat, aber
selbst nichts zustandebringt, Versager |
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[schpöza]
[schpudra]
[triala] |
spucken
ds., meint aber mehr eine feuchte Aussprache
sabbern (i trial, du trialscht, er trialt, mir ... trialan) |
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[schpirza] |
Jemanden
mit dem Fuß malträtieren |
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[hüsla] |
Mit
etwas herumspielen.
Wird in zweiter Bedeutung für jemanden verwendet, der nicht vorwärts
macht (Bsp: Was hüslat der jetz wieder umma?). |
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[tötterla] |
Wenn
die Eier beim Kochen im Topf durch die Hitze im Wasser mehrmals pro
Sekunde aufsteigen und wieder auf den Boden zurückfallen und dabei ein
Geräusch abgeben.
Bsp: Luag amol, ob d' Eier scho am tötterla sind!
Auch dieses Wort kann in zweiter Bedeutung für jemanden verwendet
werden, der nicht vorwärts macht.
Bsp: Was tötterlat der jetz wieder umma? |
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